Herzlich Willkommen bei Filler Welt

Die GÄCD-Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland hat sich die Aufgabe gestellt, einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und -erhöhung bei Faltenbehandlungen zu leisten.

Dieses neue Portal wendet sich überwiegend an Patientinnen und Patienten, aber auch an Ärzte und andere Anwender und spricht vornehmlich Patienten an, da sich diese wegen ihrer Beschwerden eher melden (und natürlich auch melden sollen).

Über Filler Welt können Komplikationen gemeldet werden. Die Ratsuchenden werden über eine strukturierte Menüführung zum adäquaten Experten geführt. Wir bitten um Verständnis, dass zuvor Fragen beantwortet und persönliche Angaben gemacht werden müssen. Dies ist ein wichtiger Bestandteil zur Qualitätssicherung und deshalb unabdingbar.

Viele Patienten mit Komplikationen nach Fillerbehandlungen wissen jedoch nicht den Namen des Präparats, das diese Komplikationen verursacht hat. Aus diesem Grund setzen wir verschiedene Nachweisverfahren wie Infrarot-Spektroskopie, Gesichtschromatographie und Massenspektronomie ein, so dass das Komplikationen verursachende Fillermaterial zuverlässig identifiziert und damit überhaupt erst eine Therapie der Komplikation ermöglicht wird.

Was sind Filler?

Unter "Fillern" werden in der Ästhetischen Medizin Materialien zur Unterspritzung von Falten, zur Wangenauffüllung, Halsstraffung, Lippenformung und zur Besserung von Augenringen verstanden.

Sie zählen zu den "gering invasiven" Behandlungsmöglichkeiten gegen die Zeichen der Hautalterung, also zu den Behandlungen, die mit geringstmöglichen Verletzungen der behandelten Region einhergehen. 

Für die Auffüllung von Falten, Volumenverlust und Gewebedefekten sind verschiedene Materialien im Gebrauch. Diese Materialien werden aufgrund ihres auffüllenden Effekts als Filler bezeichnet.

Sie eignen sich vor allem zur Behandlung von statischen Falten und Verlust von Weichteilgewebe. Filler können in vielen anatomischen Lokalisationen wie Stirn- u. Zornesfalten, -Augenlidern, Nasolabialfalten oder Lippen eingesetzt werden. Prinzipiell können Filler in resorbierbare (abbaubare) und nicht resorbierbare Materialien eingeteilt werden.

All diese Materialien und Präparate sind keine Arzneimittel. Die Zulassung dieser Materialien unterliegt nicht dem strengen Arzneimittelgesetz (AMG) sondern dem Medizinproduktgesetz (MPG), so dass lediglich eine CE-Zertifizierung für die Zulassung nötig ist.

Da die Zertifizierungsstellen nicht nur staatliche Behörden, sondern auch Privatunternehmen sein können, ist das in Verkehr bringen solcher Produkte für den Anbieter nicht sehr problematisch. Folglich führt diese Entwicklung zu einem dermaßen großen Angebot an Fillern, dass es selbst Eingeweihten schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Leichte und folgenschwere Nebenwirkungen werden erst nach Einsatz mancher Produkte erkannt und beobachtet.

Jeder Arzt, der ein Produkt zur Faltenunterspritzung einsetzt, muss sich selbst von dessen gesundheitlicher Unbedenklichkeit überzeugen. Doch wie kann er das machen, wenn ihm die statistischen Aussagen und Erfahrungen fehlen oder nicht erhoben wurden?